ein Tag zurück        Übersicht        ein Tag vor

die am Vortag gekaufte Bonokarte eingeweiht, mit dem 363er Bus bis Los Silos gefahren, Kirche in Los Silos - Ausgangspunkt unserer ersten Wanderung,

sie führt uns durch "das Tal der Aussteiger", die Casas de las Cuevas Negras geben auch dem Barranco seinen Namen, durch den wir bis nach Erjos aufsteigen und dabei 900 Höhenmeter überwinden. Zu Beginn führt noch ein Sträßchen in das Tal und es ist reichlich bewirtschaftet (z.B. Bananen)

Auf Höhe des Roque de las Moradas

biegen wir auf einen alten gepflasterten Maultierpfad. Ab hier beginnt der steilere Teil des Aufstiegs. Noch mal der Roque de las Moradas von weiter oben:

und ein weiteres Mal beim Rückblick auf Los Silos, dass nun schon deutlich unter uns liegt. Die Person rechts unten ist kein Aussteiger, sondern Wolfgang.

Fast oben angekommen wird der Weg wieder flacher

In Erjos stellen wir fest, dass der 324er Bus aus Los Gigantes erst in knapp drei Stunden kommt. Was tun? Das Wetter hat sich verschlechtert. Erjos liegt bereits in Wolken,

die sich auch noch ziemlich feucht anfühlen. Zudem weht ein recht starker Wind. Es gibt drei Möglichkeiten. Entweder den gleichen Weg zurück. Nein lieber nicht gleich am ersten Tag so viel bergab laufen um meine Knie zu schonen. Oder durch das Palmartal nach Buenavista. Nein, geht auch bergab... Oder in der Dorfbar von Erjos auf den Bus warten. Wir schauen uns die Bar von innen an und entscheiden uns für Möglichkeit vier: nämlich dem Bus entgegen gehen. Neues Tagesziel ist Santiago del Teide. Dazu müssen wir allerdings noch etwas höher zum Erjos-Pass und weiter auf der Stichstraße, die zum Cruz de Gala (siehe Tag 4) führt. Von dieser Straße ist dieser Blick auf Santiago del Teide mit der Straße die von Erjos kommt. Rechts vorne ist ein Ausläufer vom Cruz de Gala. Dahinter der Berg über den der Pass nach Masca führt und geradeaus liegt etwa Los Gigantes unten am Meer.

Auf über 1200 Meter Höhe zweigt dann links ein Forstweg ab. Auf ihm geht es lange eben dahin und wir glauben schon nicht mehr dran, dass noch ein Weg nach Santiago abzweigt. Wolken versperren die Sicht ins Tal. Dann kommt aber doch der Abzweig, der über Stock und Stein recht steil nach Santiago hinab führt. Ausgerechnet hier beginnt es zu regnen. Wir beeilen uns um nicht zu nass zu werden und erreichen nur viereinhalb Stunden nach Abmarsch in Los Silos das Ortsschild von:

Es bleibt immer noch eine dreiviertel Stunde bis der Bus kommt. So haben wir noch Zeit uns die von innen sehr schöne (fast schon kitschig wirkende) Kirche anzuschauen.
Die Busfahrt wird noch recht abenteuerlich. Auf der Abfahrt von Erjos bis Icod de los Vinos testet der Fahrer ausgiebig seine Bremsen und es fehlt nicht viel und er hätte PKW´s und Motorräder überholt.

Zu Abend essen wir im Los Gemelos, unmittelbar beim Busbahnhof in Puerto. Beim Heimweg zum Hotel mache ich dieses Foto. Immer noch ordentlicher Seegang...

ein Tag zurück        Übersicht        ein Tag vor