ein Tag zurück Übersicht ein Tag vor
Gestern Teno, heute Anaga. Also in die entgegen gesetzte Richtung. Auf der Autobahn fahren wir bis Santa Cruz, dann an den Hafenanlagen entlang nach San Andres und noch ein Stück Richtung Igueste, bis man diesen Blick auf mich hat...
bzw. auf San Andres mit Playa de las Teresitas
San Andres
dann zurück nach San Andres um endlich in das Anaga-Gebirge zu fahren. Die Straße rauf nach El Bailadero ist noch recht gut zu fahren. Die 13 km nach Chamorga (Ausgangspunkt für unsere Wanderung) sind dann aber nichts mehr für schwache Nerven. Man braucht knapp 30 Minuten für diese Distanz, weil man ständig bremsbereit sein muss falls Gegenverkehr kommt. Dann wirds nämlich eng und im schlimmsten Fall muss einer zurück setzen. Chamorga:
Auf 500 Meter Höhe startet die Wanderung durch den Barranco de Roque Bermejo
zwischendurch gibt es immer wieder Gegenanstiege
und einmal wechselt man die Barrancoseite weil es einen größeren Felssturz gab. Vor fünf Jahren ging der Weg noch links über den Fels. Damals fiel mir aber schon ein größerer Riss im Fels auf...
Nach gut einer Stunde sehen wir das Meer und den Namensgeber des Barrancos. Es ist aber noch ein weiter Weg.
Eigentlich war ich davon überzeugt in einer der einsamsten Zipfel Teneriffas zu sein, bis uns ca. 100 spanische Soldaten begegneten. Der zweite von rechts war wohl nicht artig. Er trägt die doppelte Last, schätzungsweise 60 Kilo...
Dieses Haus unterwegs und die an der Bucht sind unbewohnt, obwohl eine Stromleitung den Barranco hinabführt.
Kurz über der Bucht
sogar etwas Sand gibt es am "Strand"
Der einzige Bewohner, den wir antreffen ist diese neugierige Katze.
Außerdem ist sie sehr fotogen
finde ich
Über einen Modelvertrag konnten wir uns leider nicht einig werden.
Diese Tischtennisballgroßen Früchte könnten Melonen sein, oder?
der abgestürzte Fels beim Wiederaufstieg
der Barrancogrund
fast wieder am Ziel (die Häuser links auf dem Berg gehören nicht zu Chamorga)
Bei den 13 km zurück nach El Baidalero müssen
wir einmal schmunzeln. Ein Verkehrsschild mahnt doch tatsächlich nicht schneller
als 50 km/h zu fahren. Immerhin habe ich es einmal geschafft auf 50 km/h zu
beschleunigen...
Den nächsten Stopp legen wir in Taborno ein. Dieses winzige Bergdorf erinnert
ein bisschen an Masca. Nur dass im Anaga meistens Wolken die Aussicht trüben. So
ist auch das "Matterhorn von Teneriffa" der Roque de Taborno (links) reichlich
vernebelt.
Blick nach Osten
Roque de Taborno. Um ihn zu besteigen muss man wohl erfahrener Bergsteiger sein. Es gibt aber eine Wanderung um ihn herum. Dabei soll es allerdings eine Stelle mit Blickkontakt zum Meer geben , die recht ausgesetzt ist.
Auch wenn es auf diesem Foto nicht so aussieht, Taborno ist bewohnt.
Die übrigen Aussichtsplätze im Anaga waren leider alle in Wolken verhüllt. Deswegen dieses Foto von meinem Lieblingsmotiv in Puerto am Abend. Diesmal ohne Wellen. Die Punkte auf schwarzen Hintergrund sind übrigens keine Sterne, sondern erste Anzeichen dafür, dass ich eine neue Kamera brauche. Die Punkte sind auf jedem Foto an der selben Stelle, zum Glück aber nur auf dunklen Grund zu sehen.